Bsfb Bundesvereinigung der Fachplaner für Brandschutz

Referate der BFSB

Referat: Grundsatzangelegenheiten

Das Referat „Grundsatzangelegenheiten“ beschäftigt sich mit grundsätzlichen Fragestellungen des vorbeugenden Brandschutzes. Es sammelt die Erfahrungen, Anregungen und Wünsche, insbesondere aus dem Kreis der BFSB – Mitglieder, um diese im Sinne der Förderung des Brandschutzes aufzubereiten. Das kann in Form von BFSB – Publikationen, Stellungnahmen zu neuen Regelwerken, wie auch von Vorschlägen für die Fortentwicklung des vorbeugenden Brandschutzes sein.

Aufgaben und Ziele:
-Beratung des Vorstandes in Strukturfragen zur Entwicklung der BFSB
-Vorbereiten und Einbringen von Themenschwerpunkten für die Fachtagungen
-Einbringen und Prüfen von Fachvorträgen
-Gestalten von Fachtagungen gemeinsam mit dem Referat Öffentlichkeitsarbeit
-Erstellen eines Leitbildes für die BFSB
-Beratung aktueller organisatorischer und technischer Fragestellungen aus dem Bereich des vorbeugenden Brandschutzes
-Einbringen von Themen in den Brandschutz-Dialog Deutschland

Referat 2: Recht

Das Referat fungiert dabei nicht als Regel gebendes Gremium, sondern will Anregungen zu neuen Regeln geben oder Ausführungen zu bestehenden Regeln erarbeiten.
In diesem Kontext will das Referat z.B. Ausbildungsinhalte für Brandschutzfachplaner- und -sachverständige näher beschreiben. Derartige Definitionen werden mit den fachlich übergreifenden Referaten der BFSB abgestimmt. Das Referat hat sich daher auch zum Ziel gesetzt, die Vereinheitlichung der Unterschiede in den deutschen Landesbauordnungen im Blick auf den vorbeugenden Brandschutz zu unterstützen.
Die sich stark verändernden Randbedingungen im Vorbeugenden , welche durch eine fortschreitende Privatisierung und durch ein weitgehendes „Zurückziehen des Staates“ im Sinne von Deregulierung ebenso, wie durch die europäische Harmonisierung verursacht sind, werden vom Referat kritisch begleitet.

Referat 3: Öffentlichkeitsarbeit

Aufgrund der Bedeutung und des Erfolges des vorbeugenden Brandschutzes liegt die spezielle Aufgabe des Referates darin, einen besseren Bekanntheitsgrad dieser Anliegen in der Öffentlichkeit und bei gesetzgebenden Organen zu erreichen.
Die Besetzung dieses Verantwortungsbereiches innerhalb oder sogar außerhalb des Vereinsvorstandes betont die immer größer werdende Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit für die Vereine. In der Konsequenz werden daher auch die Mitarbeiter immer wichtiger, die sich in dem Gebiet der Öffentlichkeitsarbeit auskennen und fähig sind, in diesem Zusammenhang anfallende Aufgaben erfolgreich zu lösen.

zu den Aufgaben eines Referenten für Öffentlichkeitsarbeit gehören u.a.
vereinsintern:
-Entwicklung von PR-Konzepten Aufbau und Pflege von Presseverteilern
-Verfassen von Pressemitteilungen, Presseinladungen, redaktionellen Beiträgen für Vereinspublikationen etc.
-Aufbau und redaktionelle Umsetzung eines Newsletters
-Redaktionelle Betreuung der vereinseigenen Homepage
-Informationen zum Verein sammeln, aufbereiten, kommunizieren
-Aktive Mitarbeit am internen Informationsfluss und an den damit verbundenen Kommunikationsstrukturen
-Aufbau und Pflege des Vereinsarchivs
-Dokumentation von vereinsinternen Publikationen

vereinsextern:
-Allgemein: Vertretung der Vereinsinteressen gegenüber der Öffentlichkeit (in Kooperation mit dem Vorstand)
-Ansprechpartner für die Medienvertreter und Vertreter der Öffentlichkeit
-Versand von Pressemitteilungen zu den Ansprechpartnern der einzelnen Medien
-Redaktionelle Begleitung von Veranstaltungen (Events und Veranstaltungen für die Presse)
-Moderation von Presskonferenzen, Pressegesprächen etc.
-Ggf. Durchführung und Archivierung von Medienanalysen
-Konzeption und Durchführung von PR-Events

Referat 4: Aus- und Fortbildung

Die vom Referat entwickelten Grundlagen sollen die Ausbildung der Fachplaner und Sachverständigen auf dem Gebiet des vorbeugenden Brandschutzes unterstützen.
In Zusammenarbeit mit dem Referat Grundsatzangelegenheiten und Einbindung namhafter Lehrinstitute sollen Entwicklungen von bundeseinheitlichen Ausbildungsstandards vorangetrieben koordiniert oder entwickelt werden.
Es ist vorgesehen, wenn erforderlich, Einfluss zu nehmen auf Entwicklungen und Änderungen an vorhandenen Ausbildungsinhalten. Erfahrungsaustausch mit interessierten Fachkreisen ist vorgesehen. Die dort erhaltenen Anregungen sollten in die Arbeit von Richtliniengremien einfließen.

Die v.g. Inhalte sind nicht abschließend, vielmehr stellen sie einen ersten Leitfaden für die weitere Sacharbeit in unserer Vereinigung dar. Konstruktive Vorschläge zur Weiterentwicklung hierzu sowie die Bereitschaft, in den Gremien aktiv mitzuwirken, nimmt der Vorstand gerne entgegen.

Referat 5: „MISSION SICHERES ZUHAUSE e.V.“

Koordinator: Rudolf Schneider-Menn

Das Referat „MISSION SICHERES ZUHAUSE e.V.“ pflegt und betreut die Zusammenarbeit mit dem Verein „MISSION SICHERES ZUHAUSE e.V.“
Der Verein richtet sein Augenmerk besonders auf die Menschen, die sowohl in der Brandschutzauf-klärung als auch im Brandfall besonderer Aufmerksamkeit und Behandlung bedürfen.
Die Zielgruppe der „MISSION SICHERES ZUHAUSE e.V.“ sind Kinder, Menschen mit Behinderungen, Senioren und Menschen mit Migrationshintergrund.
Diese Arbeit wollen wir unterstützen und in enger Zusammenarbeit auch für unsere Mitglieder nutzen. Die demographische Entwicklung zum einen und die Bedürfnisse der zuvor genannten Zielgruppen müssen auch in unseren Brandschutzplanungen Berücksichtigung finden. Die Erkenntnisse und Arbeitsmaterialien der „MISSION SICHERES ZUHAUSE e.V.“ helfen uns hierbei. Gleichzeitig können wir die Anliegen und die Aufklärungsarbeit des Vereins „MISSION SICHERES ZUHAUSE e.V.“ fördern.